Lauterbrunnen, Erinnerung an die Basisregeln!
Aus gegebenem Anlass weisen wir nochmals auf die bestehenden Vereinbarungen im Lauterbrunnental hin. In jüngster Vergangenheit gab es einzelne Fälle, die zu einer Verschlechterung der Stimmung im Tal führten. Dies zeigt sich zB. an diesem Zeitungsartikel. Hier der eindringliche Appell an alle: befolgt die wenigen grundlegenden Regeln die es dort gibt! Das Vermeiden von absichtlichen Landungen im hohen Gras, der Kauf der Landekarte, die Info an Air-Glaciers mit Bitte um Freigabe VOR(!) dem Sprung, der vernünftige und verantwortungsvolle Umgang mit der Natur, .. das sind alles festvereinbarte Verhaltensregeln und keine Geheimwissenschaft. Sprecht diejenigen direkt an, bei denen ihr ein offensichtliches Manko im Umgang mit diesen Regeln erkennt. Denn ob es hier aus Unwissenheit oder Ignoranz resultiert, ist für die betroffenen Anwohner und Behörden nicht erkennbar. Es geht hier nicht um Blockwartverhalten oder das Beschneiden von Spaßfaktoren. Es geht hier um den Respekt für die Anwohner und deren Belange, den vernünftigen Umgang mit unserem Sport und den Erhalt dieses Tals. Helft alle mit, diese einzigartige Möglichkeit langfristig weiter nutzen zu können.
Infosheet Lauterbrunnen (Danke an die SBA) Das Original-PDF findet ihr hier
18 Meter Sprung bei Leipzig
Bericht von Turbo:
Zum Leipziger Seebeben-Festival am Schladitzer See gab es den Rekordsprung von Turbo aus einer Höhe von 18 Metern. Angefangen wurde bei 24 Meter um sich dann in Zweimeter-Schritten nach unten zu tasten. Dank günstiger Wetterlage und guten Landegelände (Beachvolleballfeld) waren die 18 Meter dann am Sonntag sicher zu springen. Noch ein Dankeschön an die Jungs von all-on-sea und Bruno fürs Direct-Bag halten.

Bridge Day 2009 USA Nachlese (von Jojo Rose)
Bridge Day (der Originale) 2009
Es war das 30. Jubilaeum vom Bridge Day an der New River
Gorge Bridge im US Bundesstaat West Virginia, was mich von Portland, Oregon
zunaechst nach Zephyrhills, Florida brachte. Dort angekommen bei guten Freunden
,Morpheus Technologies' luden wir den Anhaenger voll mit Gurtzeugen, Wingsuits
und Schirmen fuer die Ausstellung und machten uns in Richtung Norden auf den
Weg. Nach 15 Stunden Fahrt durch 5 Staaten waren wir nicht mehr in sonnigen 30
Grad sondern mussten uns mit Winterjacken anfreunden... Es dauerte auch nicht
lange bis man viele bekannte Gesichter sah und die 4 Tage Non-Stopp-Party in
vollen Zuegen begann!!! Nach 2 Tagen Trade Show war es endlich soweit...
Samstagmorgen komatoes aufgewacht, angezogen und durch Nebel, Schnee-Regen und
Temperaturen gerade ueber dem Gefrierpunkt zur Bruecke hingestolpert... Riesen
Menschenmassen erinnerten eher an ein Jahrmarkt als an ein BASE Event. Aber man
brauchte nicht lange zu suchen bis der Exit Punkt -oder besser gesagt die Exit
Plattform- in Sicht war. Das echt miese Wetter zeigte nun seine gute Seite,
weil es viele Leute vom Springen abhielt und die normaler Weise 1 ½ - 2 Stunden
lange warte Schlange auf ca. 5-10 Minuten kuerzte!!! Und schon befand ich mich
am Exit Punkt und 876ft (267m) purer Spass vor mir der mir gute und safe 4-5
Sekunden Freifall bescherte!!! Insgesamt 4 Spruenge machte ich an diesem Tag
(was ohne das miese Wetter nicht moeglich gewesen waere). Besonders genial fand
ich das Sprungbrett. Ein Sprungbrett wie man es sonst im Schwimmbad findet, was
direkt am Exit Punkt war und fuer extra Spass sorgte!
Bemerkenswert war die Anzahl von Leuten, die Ihren ersten
BASE Sprung hier machten...86 von den insgesamt ca 430 Springern waren es!! Der
Erfahrungsstand der Springer war jedoch ueber die komplette Breite gefaechert
und vom newbie bis zum ,alt-eingesessenen' vor Ort. Eines hatten alle Springer
-egal ob 17 oder 70 Jahre alt, ob seit 1 Tag BASE Springer oder seit 25 Jahren-
gemeinsam und das war der Spass am Springen und am gemeinsamen Feiern, was bei
diesem Event ganz gross geschrieben wurde!
Ich hatte mega Spass und werde naechstes Jahr definitiv
wieder dort sein!
Bis bald
Jojo
Jojo im Einsatz
Gargoyle Gurtzeug Info
(von Mahle): im Rahmen einer Lufttüchtigkeitsprüfung wurde bei
einem Gargoyle mit schwarzer Hardware am Dreiring festgestellt, dass die
Brünierung die Riser zwischen den Ringen anfressen hat (siehe Bild). Ursache ist
wohl definitiv die Rauheit der Einschwärzung.
Achtung: Eine mögliche Folge könnte natürlich
irgendwann ein Riserbruch sein!!! Beschädigte Riser müssen deshalb dringend vor
dem nächsten Sprung ausgetauscht werden.
Bitte mal überprüfen, für wen diese Mitteilung
zutreffen könnte und nachschauen, ob diejenigen Riser bereits ähnliche Schäden
aufweisen. Bitte auch hier zu mir rückmelden, wenn dem so ist.
Kontakt: mahle -at- base-jump.de
Grundsätzlich gilt natürlich dieser Hinweis richtigerweise auch für andere Gurtzeuge mit schwarzer Hardware, ebenso bei der Verwendung von brünierter Hardware im Beingurtbereich. Hier die Empfehlung, diese Punkte sensibel und umgehend zu überprüfen.
Die Riser
Der Vodafone-Gig
Es dürfte ja kaum einem entgangen sein, Mahle hat sich werbewirksam für Vodafone von einem Haus in Berlin gestürzt.
Die Kampagne läuft weltweit und sorgt für grosses Aufsehen. (Tja, da haben die Jungs von BASE wohl geschlafen..)
Die Aktion läuft überragend und mittlerweile bekommen wir dank der gesteigerten Präsenz unseres schwarzbehelmten Extremsportlers deutlich mehr Aufmerksamkeit...

Frauenpower goes south
(von
Natsch und Annette)
Die besten Pläne entstehen spontan. So auch unserer. Geboren wurde er auf einem
schmalen Steg einer Brücke (-was wohl auch sonst?). Ein Mädelsurlaub sollte es
werden. Aber eben ein anderer, als das, was die meisten sich darunter
vorstellen würden. Und so machte sich dann eine Fischköppin aus Hamburg auf
nach Oberursel, um von dort aus mit Annette die Tour zu starten. Von den zwei
fast identischen, typischen Frauenautos (nein, keine Corsas...) wurde der Kangoo
mit Klimaanlage ausgewählt. Er sollte uns zwei Wochen lange zu den begehrten
Plätzen kutschieren. Gemeinsam ging es dann gen Gardasee in Italien, um dort
unseren Freund Stane aus Slowenien zu treffen. Mit ihm standen schöne und
lehrreiche Vorbereitungssprünge an, denn Ziel und Highlight der Tour waren die
Dolomiten. Die Rotwand sollte es diesmal sein, mit einer Exithöhe von 2800m MSL
... wir waren gespannt ... Eine kleine internationale Truppe mit drei
deutschen, einem Franzosen, einem Slowenen und einem Brasilianer startete
frühmorgens in Richtung Gipfel. Die erste Etappe genossen wir noch in einem
komfortablen Sessellift, danach ging es zwei stunden stramm zu Fuß den Berg
hoch. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Objekt unserer Begierde noch in
Wolken und wir hofften vorhersagegemäß, dass sich der Hochnebel und die Wolken
ab der Mittagszeit in Wohlgefallen auflösen sollten.
Am Exit
Die Strecke führte uns zuerst über einen
Klettersteig, vorbei an harmlosen Wanderern, die sich etwas über unsere
unförmigen Rucksäcke wunderten, direkt in Richtung Gipfelkreuz. Dort angekommen
mussten wir leider feststellen, dass die Wand noch immer in dicken Hochnebel
gehüllt war. Tourguide Stane gab jedoch die Order, sich sprungfertig
anzuziehen. Für den Fall, dass alles schnell gehen sollte, waren wir dann auch
gerüstet. Sprungfertig mit Trackklamotten und angelegtem Baby (Schirm) saßen
wir am Exit direkt neben dem Hauptwanderweg und hofften auf Wetterbesserung.
Mittlerweile hatte sich auch schon ein Wanderpärchen dazugesellt, das sich das
Schauspiel nicht entgehen lassen wollte. Nach zwei Stunden ergab sich dann
endlich die so sehr herbeigesehnte Öffnung der Nebelwand und Sichtfreigabe für unseren
Sprung. Ehe wir uns versahen, war Stane auch schon im Freifall, auf dem
schnellen Weg zurück ins Tal. Der Rest von uns konnte nach und nach folgen. Es
war wirklich ein einzigartiges Erlebnis, hier an der Kante stehen zu dürfen Auf
einem Stein stehend (der aussah, als ob ihn ein vorhergeganger Springer dort
extra als Absprunghilfe platziert hätte) und darauf wartend, dass der Nebel den
Berg und damit auch endlich den Sprung freigeben würden. Und der Moment kam.
Nach 5-7 Sekunden freiem Fall, bei dem man die Felswand an sich vorbeirauschen
sehen konnte, folgte ein langer Flug am offenen Schirm die sommerliche Skipiste
entlang zurück ins Tal, bei dem man die Bergkulisse nochmals bewundern konnte.
Mit einer Überdosis Freude intus, die sicherlich bis Weihnachten vorhalten
würde, haben wir mit unseren Freunden dieses Erlebnis bei einem Essen ausklingen
lassen und es hieß somit auch leider Abschied nehmen.
Unsere Mädelstour war allerdings noch nicht zu Ende und führte uns dann weiter
in die Schweiz nach Lauterbrunnen. Dort angekommen konnten wir nach langem
Suchen sowie Bitten und Betteln schließlich doch noch ein Dach über dem, Kopf
ergattern. Im Laufe so mancher Wandertour auf dem Weg nach oben, erfuhren wir
dann an den teilweise verwunderten Blicken, dass zwei Frauen ohne männliche
Begleitung beim BASE Springen doch wohl eher eine Rarität darstellen. Bei
herrlichstem Wetter konnten wir noch schöne Sprünge mit Blick auf das
Dreigestirn Eiger-Mönch-Jungfrau machen und am Abend den einen oder anderen
Cider zu uns nehmen.
Annette
Ein glücklicher Umstand ermöglichte es uns dann noch, unseren Urlaub auf besondere
Weise ausklingen zu lassen. Wir konnten bei schönstem Sonnenschein einige "Höhenabbausprünge"
von einem Windrad in Vasbühl machen und waren somit wieder auf die üblichen
Absprunghöhen in unserer Heimat eingestimmt.
Reportage über Wingsuitflüge bei der ARD
Nach langen Detailplanungen haben sich Mirko Schmidt und
Robert Pecnik mit einem Team von "W wie Wissen" in der Schweiz getroffen um
eine detailreiche Reportage über das Wingsuitfliegen in den Bergen zu drehen.
Hierfür wurde von uns ein spezieller Platz unterhalb der
Jungfrau ausgewählt, der dem geplanten Dreh alle Möglichkeiten bietet gute
Aufnahmen zu machen. Das Kamerateam bewegte sich zu unserer Freude locker und
geübt in den Bergen was Aufnahmen und Interviews direkt an der Kante zu einem
angenehmen Zusammenspiel machte.
Inhaltlich geht es darum zu zeigen was die aktuellen
Wingsuits von heute können und warum das so ist. Natürlich bebildert von
faszinierenden Aufnahmen von unseren Flügen. Die Kameracrew wurde hierfür
teilweise sogar mit dem Helikopter in der Wand abgesetzt um spezielle
Perspektiven zu bekommen. Und natürlich haben wir, bestückt mit mehreren
Kameras gute air to air footage produziert.
Die Reportage/Bericht über das Wingsuitfliegen wurde am
Sonntag den 16. August um 17:03 im ARD im Format "W wie Wissen" ausgestrahlt.
Der Heli
Präzisionsarbeit
Die Crew
Windradsprung Vasbühl
Am 15.08. 2009 durften wir mit freundlicher Genehmigung der Breeze 2 GmbH im Windpark Würzburg /Vasbühl, Landkreis Schweinfurt, unser Können demonstrieren. Für den Schweinfurter Lokalsender TV-Touring zeigten Bernhard, Annette, Natsch und Hajo wie man aus 107 Metern von einer Windkraftanlage springt und sauber landet. Die Redakteurin und der Kameramann waren sichtlich von der Höhe beeindruckt und doch froh, mit Sicherheitsgeschirr angeleint zu sein. Nach anfänglichem Magenkribbeln hatte sich gegen Ende der Veranstaltung jedoch bereits ein Umdenken eingestellt. Zumindest die Redakteurin war sich sicher, demnächst einen Tandemsprung aus dem Flugzeug zu wagen... Hier nochmal ganz herzlichen Dank an die Verantwortlichen bei Breeze 2, TV-Touring und besonders an Alexander Picht, der in der prallen Sonne ausharren musste bis alle Einstellungen im Kasten waren und er dann seine Anlage wieder ans Netz schalten konnte. Vielleicht dürfen wir ja irgendwann nochmal.. ;-)) Einen ersten Clip hat Bernhard bereits bei Youtube eingestellt. Und zwar hier.. Den Fernsehbeitrag gibt es im Internet hier zu sehen.
On Top.. Sebastian, Friederike, Alexander und Annette.. Foto: Bernhard
Vorbereitung für die Gondel..
So muss das sein.. ;-)
Indoor BASE in Leipzig
BASE Sprung im Leipziger Hauptbahnhof (Bericht von Turbo). Am 22.07.09 war es so weit. Nach über drei Monaten Planung und Vorbereitung fand der erste Sprung im Hauptbahnhof Leipzig statt. Um den Bahnverkehr nicht zu behindern fand der Sprung in der Nacht statt. Abgesprungen wurde von eine speziell dafür konstruierten Plattform unter einem geöffneten Fenster im Dach. Die Ansprunghöhe beträgt 24,80 (!) Meter. Von Absprung bis Landung waren es knapp 4 Sekunden. Eine Landerolle war bei dem harten Marmorboden Pflicht. Der Sprung lief perfekt und mein Springerleben hat jetzt einen neuen Höhepunkt. Für alle die das ganze Life erleben wollen. Am 22.08.09 finden im Rahmen der langen Nacht des Sports weitere Sprünge im Hautbahnhof statt. An dieser Stelle noch ein Dankeschön an das Centermanagment für die Erlaubnis, an SportSax die das Projekt angeschoben haben und an die vielen Helfer die diesen Sprung ermöglicht haben, besonders Bruno und Dörni.
Der Leipziger Bahnhof.. davor.. oben halbrechts die Plattform..
Der Sprung..
BASE-Abenteuer Türkei
Hier ein kurzer Bericht von Andy Boss: Als Totti und ich in der Türkei ankamen und nach 1,5 Stunden Inlandsflug und weiteren 3 Stunden im Bus in Kemalije bei Nacht in unser Quartier gezogen sind, haben wir nicht wirklich gewusst, was auf uns zukommt. Am nächsten Morgen war die Überraschung um so grösser!! Schluchten und ein schöner Fluss war der erste Anblick! Leider war das versprochene Seil von fast 500 Metern Länge und etwa 370 Metern Höhe über der Schlucht von Kemalije noch nicht ganz montiert, sodass wir noch 2 Tage warten mussten. Die Organisation und Betreuung vor Ort waren vorbildlich und sehr persönlich. Am 3. Tag war dann alles soweit montiert und einsatzbereit. Doch leider ging zu viel Wind. Am letzten Tag dann konnte zumindest einer springen (wir liessen natürlich dem Lokal-Springer das Vorrecht ).
Für Totti und mich war dann wieder zu viel Wind und wir mussten leider verzichten. Aber trotzdem haben wir uns schwer vorgenommen, dass wir nochmal hinfahren, um diese geile Location zu springen. Das Seil bleibt in der Schlucht, und das Landegelände ist klein, aber fein!
Landing...
Totti beim Meet and Greet..
Windradfest Neukammer
Am 30.04. waren wir eingeladen, am Windradfest in Neukammer bei Nauen anlässlich der Eröffnung weiterer WKA als Attraktion für die Beteiligten zu springen. Jürgen Brath von der BBC hatte die Orga übernommen und ein rundum gelungenes Event durchgeführt. Beteiligt waren Springer aus Deutschland und der Schweiz. Der Sprungtag begann mit besten Wetterverhältnissen und endete pünktlich nach dem letzten Sprung mit einem leichten Hinweis aus der Wetterfraktion in Form einer steifen Brise. Objektbedingungen, Wetter und Catering vom Feinsten.. So macht BASE richtig Laune..
Alle Fotos: Copyright Konrad Donschen
Jürgen mit Chef
Aufwärts...
Jürgen und Natalie on Top..
Sprung über die Nase
Flug über die Rapsfelder
Andere Perspektive
Futter..... sehr lecker...

Abenteuer Venezuela, Angels are falling... (Bericht von Gee)
So geht´s ja auch... (danke Gee...)
Angel Falls - the NON American Way
Vor ca. einem Jahr hatten
ein paar UBS-ler (Mario, Frank, Gee) und friends (Olek und Dan the Man) bei ein
paar Bier in Benidorm die grossartige
Idee, dass unser naechster Trip uns Richtung Angel Falls in Venezuela fuehren
wird. Ein paar Bier spaeter dann, dass wir das Ganze auf eigene Faust und ohne
Hubschrauber machen wollen. Na vielleicht nicht ganz auf eigene Faust, aber
ohne die Hilfe von namhaften Baseherstellern.
Ueber die naechsten
Monate hinweg nahm der Plan Gestalt an und Anfang Februar war es dann soweit
:Caracas International, von wo uns Gandul ( unser local guide) sicher ( jeder
braucht nun mal ne Knarre, oder auch zwei im Auto) in die City brachte. Nach
knapp 1,5 Tagen knastaehnlicher Zustaende, denn Touri spielen durften wir nicht
(zu gefaehrlich), einigen Empanadas und etlichen Bieren (den letzten fuer eine
Weile) ging es per Nachtbus (12 Stunden) nach Ciudad Bolivar. Dort angekommen
trafen wir uns mit dem Chef der Buschpiloten an einem Seiteneingang des Flughafens,
um ihm unsere Rigs zu geben, da wir diese moeglicherweise nicht durch die
Sicherheitskontrolle bekommen haetten (das Springen der Angel Falls ist leider
nur fast legal).
Nach einem 1 stuendigen
Flug mit 2 Cessnas ueber den Dschungel Venezuelas und etlicher kleinerer Tepuis
sahen wir zum ersten Mal die Angel Falls, wenn auch leider leicht eingenebelt .
Alles sah auf einmal so einfach aus: da hoch, da rueber und dann runteraber
leider weit gefehlt.
Kurz nach der Landung
wurden wir von unseren Sherpas in Empfang genommen - Gepaeck, Essen und andere
notwendigen Gegenstaende wurden aufgeteilt und los gings. Die naechsten Tage
fuehrten uns durch Steppe,ueber steile Huegel und Felswaende , durch Fluesse
und von uns allen am meisten geliebt: endlosen Suempfen. 4 Naechte verbrachten
wir in Zelten und Hoehlen, waehrend unsere Indianer in ihren Haengematten
schliefen. Die Indianer waren einfach unglaublich - immer froehlich und
freundlich trugen sie das 3 -4 fache von uns ( bei Frank das 10 fache) in
Bambusgestellen, kletterten, wanderten und liefen in Gummistiefeln und kurzen
Hosen durch den Dschungel, bauten abends das Camp auf und kochten uns ein 3
Gaenge Menue (meistens Pasta con Tuna).
Die 4 Tage gingen an
keinem spurlos vorbei - nahezu 65 KM durch schwerstes Terrain, Regen, Blasen
und bei der 40+ Fraktion altersbedingte
Erschoepfungen, hinterlasssen nun mal ihre Spuren. Aber all das war vergessen
als wir am spaeten Nachmittag den Rand des Tepuis erreichten und zum zweiten
Mal die Angel Falls sahen.
Nach einer kurzen Nacht,
einem schnellen Fruehstueck und dem Verteilen unseres Hab und Guts an unsere
treuen Weggefaehrten mussten wir uns noch ein paar Stunden gedulden, da das
Wetter uns nicht so wohl gesonnen war. Gegen Mittag gelang es uns dann jedoch
bei teilweise wunderschoenem Wetter zu springen und einen der tollsten Spruenge
zu machen.
Nach der Landung waren
die Strapazen jedoch sehr zum Bedauern des Einen (F.) noch nicht vorbei, da wir
schnell zum nahegelegenen Fluss mussten um dort von anderen Indianern in
Empfang genommen zu werden - nach einer Nacht in Haengematten und einer 6
stuendigen Boostfahrt zu einem abgelegenen Flugfeld (den nahe gelegenen Flughafen konnten wir
nicht nuzten, da der Sprung ja nur halblegal war) sassen wir endlich gluecklich
und muede in 2 Cesnas die uns zurueck nach Ciudad Bolivar brachten.
Der Sprung war
unglaublich, aber noch unglaublicher war das ganze Abenteuer, die Reise und die
Moeglichkeit unsere "Homoerotik" an einem so wundervollen Ort ausleben zu
koennen.
Urban Base Squad, Gee (2009)
Die Truppe
Aua....
Angel falls...
Faule Bande
ITW 2009
Ein paar Impressionen vom Frühlingsauftakt in Italien... ohne Kommentar
Keinohrhase noch mit Ohren
Medizinischer Eingriff
Der Keinohrhase...
Robert
China 2008
nachfolgend ein Bericht von Jojo:
Am 28. September 2008 trafen sich 20 Springer aus 11 verschiedenen Nationen in Peking, um ein noch nie geschehenes Abendteuer gemeinsam zu erleben. Aus Deutschland waren Frank, Klaus, Gee, Jojo und natürlich der Organisator dieses Events, Stephan, vor Ort. Nach etwas Sightseeing in Peking und einer Wanderung über die Chinesische Mauer ging es zunächst mit dem Flieger und anschießend mit Bussen für insgesamt 2 1/2 Tage in die hinterste Ecke Zentral Chinas. Abgelegen und einsam in 'the middle of nowhere' waren schließlich alle an Ihrem Ziel, einem kleinen chinesischen Dorf dessen Namen unaussprechlich ist, angekommen. Am nächsten Tag ging es noch mal ca. 20 Minuten weiter mit dem Bus...und dann auf einmal war sie da...die Tiankeng Cave. Ein 662m tiefes Loch mit einem dort unten beginnenden Höhlensystem. Sprachlos und überwältigt von den gigantischen Ausmaßen standen alle am Rand des "Skyholes" wie es von den dort lebenden Menschen genannt wird. Quer darüber gespannt war ein Drahtseil. Daran hing, extra für diesen Event gebaut, ein alter Sessel eines Skilifts, an den Rollen geschweißt wurden. Der Sessel konnte mit einer Seilwinde in die Mitte über das Skyhole gefahren werden. Nach einem Tag hinab laufen, um die Landing zu inspizieren, war es soweit Der folgende Tag bot perfektes Wetter und optimale Sprungbedingungen. Somit machten sich alle gleich früh morgens fertig und begannen den Sprungtag. Mit Trapez-Kunst (auf einem Zirkustrapez, welche Amanda, Jojo und Chuck sogar einen neuen Weltrekord bescherte für den höchsten Trapezakt jemals), Rope-Swing, wilden Aerials, Flat + Stable oder sogar Tracksprüngen erlebten alle 20 internationalen und 3 chinesischen Springer einmalige Sprünge und Eindrücke. 4 Springer des ganzen Teams (Miles, Shane, Chuck und Jojo) schafften es sogar 3 Sprünge zu machen und somit auch 3 mal wieder die 3036 (es wurde gezählt) Treppenstufen, die aus dem Skyhole hinaus führten, zu bewältigen. Insgesamt wurden von allen Springern 47 Sprünge an diesem Tag in die Höhle absolviert. Außer Muskelkater in den Beinen vom Laufen und im Bauch und Gesicht vom Lachen gab es nicht mal blaue Flecken ;-) Abends wurde dieser Tag, der für alle sicherlich nie in Vergessenheit geraten wird, ausgiebig gefeiert und mit dem ein oder anderen Getränk begossen ;-) Es war der absolute Über-Hammer und ein sensationelles und unvergessliches Erlebnis.
Jojo Rose
Klaus Renz im Landeanflug
Freifall... mal anders
schick....

Spain BASE 2008
Hier eine Zusammenfassung von Mirko: der Veranstalter/Organisator Hubert Schober ist ehemals aus
Österreich, hat Jahrelang in USA gelebt und ist jetzt in Spanien unterwegs. Er
hat das ganze mit Unterstützung einer Eventagentur aus Barcelona
aufgezogen. Das Event: Spain BASE 2008 Benidorm war ausgeschrieben als Basewettbewerb mit
Hauptschwerpunkt Ziellandung. Das Teilnehmerfeld bestand aus 33 Teilnehmern aus
14 Nationen(Deutschland, Österreich, Ungarn, Slovakei, Tschechien, Kroatien, Slowenien, Spanien, England, Venezuela, Norwegen, Holland, Australien,
USA)
Angetreten sind nach einem Ausrutscher 32 Teilnehmer im Wettkampf!
Gewertet wurde jedoch nicht nur das Treffen des Targets, sondern auch die
Absprunghaltung, Freifallstabilität(Headdown/Standup oder eben schön locker
bellyflying), die Freifallzeit bis zum Pitch wurde gestoppt und sollte zwischen
1,5 und 2,5 secs liegen...alles andere gab Abzug in der Wertung. Es wurden ebenso die
Schirmöffnungen bewertet! Jedes Offheading wurde in Gradzahlen gemessen und
floss ebenfalls in die Bewertung ein! Dann kam die Schirmfahrt, auch hier wurde
für die Accuracy der Fahrt bewertet....also plump auf Target stallen und Hufe
krum machen wurde eher negativ bewertet, auch wenn es letztlich ein Treffer war.
Im Umkehrschluss hieß das, wer einen guten Landeanflug hinlegt, sauber
flared und die äussere Targetmarkierung nicht trifft bekommt trotzdem kein
schlechtes Ergebnis! So hatten wirklich alle eine gute Chance.
Das ganze war gestaffelt in drei Finalläufe. Im Halbfinale mußten alle
Teilnehmer drei Sprünge machen.... die Wertung der drei Sprünge wurde addiert und
wer am wenigstens Punkte hatte, lag vorne. Die besten 8 zogen ins Viertelfinale
ein und traten alleine gegeneinander an. Um das ganze spannend zu machen, startete
hier die Punktewertung wieder bei NULL!!!!! Das war echt spannend dadurch, jeder
hatter erneut den Druck perfekt zu agieren und konnte sich nicht auf seinen
Lorbeeren ausruhen!
Alle Teilnehmer die nicht zu den besten 8 gehörten konnten trotzdem den
Fahrstuhl nehmen und sich vom Dach werfen....grandios!
Gesprungen werden sollte das Hotel Benidorm, Höhe 185m.... Tatsächliche Absprunghöhe der aufgebauten Rampe war 150m... dafür konnte man einen schönen 5 - 6m Runningexit machen.....was bei der Platzierung der Rampe auch nötig war! Es ging
nämlich in der Mitte des Objektes über die Kante!
Im Freifall gings dann genau über den fahrbaren Mittagstisch der Hotelgäste
zur Schirmöffnung. Optisch gesehen, ganz großes Kino!
Die 3 Gewinner waren: 1.Klaus Renz aus Deutschland 2.Roman Dubsky aus der
Slovakei 3.Andi Podlipnik aus Österreich
Das Event ging Freitag und Samstag und mußte lediglich Nachmittags auf
Grund der dynamischen Winde unterbrochen werden, die durch das Wandern der Sonne im Hof entstanden. Sicherlich war das ganze keine einfache Geschichte. Den
Springern wurde höchste Konzentration und ihr bestes Können abverlangt.... Mehr dazu unter: www.saltobase.es
Das Objekt:
Landingzone
Schutzkleidung.. (man beachte die Schwimmflügel..)
Exit...
Sieger

VDO goes ZDF
Am 29.06. durften vier Akteure im ZDF Fernsehgarten unter Beweis stellen. Mit der höchsten fahrbahren Hebebühne der Welt ging es auf 100 Meter und dann per Fallschirm wieder herab. Uwe, Frank, Gee und Tobi überzeugten die Anwesenden Stars und Zuschauer mit Präzision und Können. Am Rande des Programms konnte Frank einen neuen Freund für´s Leben finden....
Die Arbeitsbühne von Gerken
Der Korb
Exit
Interview
Freunde....
Sicherheitshinweis ACE / Blackjack
Bei Schirmen dieser Bauart welche vor 2004 produziert wurden, kann es durch unterschiedliche Längen der Steuerleinenkaskaden zu Störungen nach der Öffnung kommen (z.B. Knotenbildung). Besitzer dieser Schirme sollten sich an den Hersteller Consolidated Rigging oder einen versierten Rigger wenden.
USA
VDO goes USA! Anlässlich eines Trips nach Arizona hatten einige Springer des VDO die Gelegenheit genutzt, sich in den schönen Ecken auf atemberaubende Felswände zu begeben. Während Hannes und Ute schon vor dem Deutschen Rekordversuch im Fallschirmspringen unterwegs waren, konnten Mahle, Harry und Walter nach dem Rekord einen Kurztrip in einen benachbarten Canyon unternehmen. Unter tatkräftigem Support von Caro gelang ihnen zu Sonnenaufgang ein traumhafter Start in den Morgen... (siehe Bilder)

 Harry in Orange, passend zur Farbe der Felsen
Walter wie immer sehr dezent
Erster German Base-Cup
Obwohl kein Event vom VDO direkt, so waren doch einige Mitglieder des VDO eingeladen, am ersten deutschen BASE-Cup mitzuspringen. JoJo Rose hatte es geschafft, den neuen Besitzer des Tropical Island Resorts von seiner Idee zu überzeugen. JoJo´s Einladung folgend trafen sich über dreissig Springer und Supporter in der grössten freitragenden Halle der Welt, um aus ca. 100 m Absprunghöhe um den Titel zu kämpfen. Einige von ihnen waren extra aus dem Ausland angereist, wobei zwei Australier den Preis für die weiteste Anreise gewinnen konnten. Nach dem intensiven Briefing galt es mit nur einer Trainingsrunde fünf Wertungssprünge auf die Zielscheibe in der Strandzone zu landen. Bei um die 40 Grad Celsius unter der Hallendecke und um die 250
Stufen nach oben lernte manch einer die Tropen aus einem ganz anderen
Blick kennen. Eigentlich sollte nicht der Ehrgeiz sondern vielmehr der Spass im Vordergrund stehen. Nach den ersten Sprüngen zeigte sich aber ein überraschendes Bild: etliche Teilnehmer trafen die 25 cm Scheibe ohne Probleme. Insgesamt zweimal mussten die Schiris die Scheibe manuell verkleinern, bis schliesslich nur noch ein fünf cm grosser Fleck innerhalb des Zielkreises zu sehen war. Klaus Renz und Mahle zegten sich völlig unbeeindruckt und trafen bei jedem Sprung die "0" und so mussten die beiden sich den ersten Preis teilen.
Beeindruckt von der Präzision aller Teilnehmer und dem professionellen Gesamteindruck versprach der Eigentümer die Möglichkeit zur Wiederholung im nächsten Jahr.
Bilder: Olaf Krähn, Berlin
Peking B A S E Adventure
Bericht von Hannes:
"Insgesamt 28 Springer aus der ganzen Welt waren vom Chinesischen Air Sports Ministerium und vielen Sponsoren eingeladen, am 5.Nov. an einer BASE- Jump Show vom Fernsehturm in Peking (Beijing) teilzunehmen. Die Show war Teil einer 90 minütigen TV Übertragung für das Chinesische Fernsehen mit einigen anderen Luftsport und Artistik Höhepunkten rund um den Turm. Nach einem Testsprung am Vortag konnte jeder in der Show noch 2-3 Sprünge aus ca. 230m machen. Alle Springer, besonders die 6 Chinesischen Springer und Springerinnen mit relativ wenig BASE Erfahrung, machten einen tollen Job. Die Organisation war vom Feinsten, es fehlte an nichts. Man darf gespannt sein wie schnell unsere Chinesischen Freunde weitere Events arrangieren und mit ihren mehr als talentierten Springern die B.A.S.E.- Welt auf den Kopf stellen."
Dabei waren v.l.n.r: Edi Kraus, Peter Gambs und Hannes Kraft

Deutschland
Die Berlin Base Connection um Mirko, Harry, Jürgen, Flirre, Mahle und Jojo hatten gestern mitten in unserer schönen Hauptstadt die Gelegenheit eines schicken Sprunges. Veranstaltungsort war der Fessel-Ballon "Hy-Flyer" am Potsdamer Platz! Bewegte Bilder gab es am Samstag (22.10.) bei N24 Forschung und Fliegen.
Foto: Peter Meissner
ZAK, neues Gurtzeug mit Zulassung
Jean Noel aus Chamonix, BASE Rigger und Springer der ersten Stunde, hat für sein ZAK-Gurtzeug die Deutsche Zulassung. Er arbeitet eng mit Atair zusammen und bietet ein für Deutschland zugelassenes europäisches Komplettsystem an. Super Sache gerade in Hinblick auf Lieferung und Service.Das Gurtzeug selbst gibt es mit allen bekannten Optionen. Es ist besonders leicht (lange Hikes) und geschmeidig zu tragen. anzusehen bei www.adrenalinbase.com
Windradfest in Hessen
Eingebettet in schöner Mittelgebirgslandschaft bei optimalem Sprungwetter hatten 10 VDO´ler am Sonntag, 3.7.05, in Wallroth bei Schlüchtern in Hessen die Möglichkeit, mehr als 1000 Zuschauern sogenanntes „Öko-Springen“ näher zu bringen: Die Firmen Luftstrom und Vestas sowie die örtlichen Vereine hatten zur Eröffnung von zwei Windenergieanlagen Typ Vestas eingeladen, mit Stahlrohrmasten und einer Nabenhöhe von ca. 100 Metern.

Am Samstag konnte ein Vorauskommando schon mal die interne springerische Einweihung vorwegnehmen und dabei das Objekt (Spitzname: „Walli“) auf seine Sprungtauglichkeit prüfen. Ute kann man zu Ihrer ersten Nr. 1 beglückwünschen. Am Sonntag haben die 10 BASE-Jumper (darunter 2 Mädels) dann insgesamt 36 derart variantenreiche Sprünge mit ausnahmslos sauberen Öffnungen an den Himmel gezaubert, dass der anwesende Fest-Zauberer seine liebe Mühe hatte das Publikum bei der Stange zu halten. Insgesamt wurden an zwei Tagen 43 Sprünge absolviert, eine tolle Leistung von allen Springer/innen. Das Nebeneinander der verschiedenen Programmpunkte wie Gospelchor-Gesangseinlagen, Böllerschiessen, Gottesdienst mit Einsegnung, Jagdhornbläsertruppe, geführte Turmbesteigungen, u.v.m. mitsamt BASE-Jumps war sicher einzigartig und hat prima geklappt.
Großes Dankeschön an die Fa. Luftstrom, die Fa. Vestas mit den netten Technikern, Herrn Gose vom Verband Windenergie Südhessen, den örtlichen Vereinen, Turmwart Dirk + Vater, Helmut, allen Springern und überhaupt ... Für den VDO: Hannes Kraft
Ach ja ... und Glückwunsch dem VDO-Präsi zu seinem 500. Sprung!

VDO in NRW, Sprünge vom Rheinturm
Das ganze Team
Düsseldorf 6.06.05, 10 Uhr Als Auftakt der World Bowl Woche zum NFL Euro League Endspiel in Düsseldorf treffen sich 9 VDO´ler und Supportteam mit den Gastgebern von Rhein Fire Düsseldorf und zahlreichen offiziellen Medienvertretern am Rheinturm in Düsseldorf. Geplant sind Demo-Sprünge von der 180 m hohen Plattform auf dem Dach der Aussichtsplattform. Sprungauftrag ist mit den Trikots der 6 Teams der Football Liga und dem Spielball zu springen und dabei möglichst gut auszusehen. Ecki sichert sich mit seinem Sprung um 11Uhr 30 die Nummer 1 vom Turm. Alle weiteren Sprünge laufen super mit extrem viel Spaß. Nach einer Packpause wird noch ein 2. Durchgang gesprungen. Der Eine oder Andere verzichtet dabei für besondere Eindrücke auf einen stabilen Exit. Die Springer landen immer sicher und der Landeplatz vor dem Landtag kann nach 2 Stunden wieder seiner Bestimmung als Wiese nachgehen. Unser Dank geht an Rhein Fire Düsseldorf, die Agentur 2PLUS, an die Deutsche Funkturm GmbH, die Stadt Düsseldorf, den IDR und alle weiteren Supporter. Hannes (weitere Bilder unter Rheinturm)
Mahle ganz Multimedial
Eine Idee wurde auch schon wieder überdacht: eine Art Deutsche Meisterschaft im B A S E - springen. Austragungsorte wären die geeigneten Fernsehtürme in den Bundesländern. Eins hat der Tag gezeigt, man kann so ein Sprungevent auch nutzen um auf die Attraktivität eines solchen Turms als Geschäftsobjekt hinzuweisen.
Bridge Days 2 erfolgreich!
Bei tropenhaften Wetterbedingungen fanden am 28. und 29.05. die zweiten offiziellen Bridgedays statt. Totti und Mahle hatten als Orgakommitee alle Hände voll zu tun, um alle Springer einzuchecken, zu briefen und in das Objekt einzuweisen. In gemischten Gruppen ging es dann zwei Tage lang bei über 30 Grad Aussentemperatur an der A71 zur Sache. Der erste Event dieser Art zeigte zwar einigen Springern die harte Realität der neuen fünf Bundesländer, gesamt betrachtet war dieses Wochenende dennoch gelungen. Sollte die Möglichkeit bestehen, dieses Event irgendwann zu wiederholen hatten sich auch schon einige Freiwillige gefunden um die Landefläche zu kultivieren. Das ganze Programm an Sprüngen, von konventionell Bauch nach vorn und Handheld, über McConkeys, PCA´s und Tards wurde an diesen beiden Tagen gezeigt. Die Windbedingungen am Samstag waren noch etwas anspruchsvoll, besserten sich aber zusehendst. Damit konnten auch die etwas ungeübteren den Genuss des freien Falls von festen Objekten mitten in Deutschland geniessen. Samstag gegen Abend wurde im Zuge der Jahreshauptversammlung am Flugplatz Alkersleben ein neuer erster Vorsitzender ermittelt. Thorsten "Totti" Ritter wurde einstimmig zum neuen Chef des VDO gewählt. Totti wir stehen voll hinter dir und danken nochmal für die tolle Orga. Das Bier war lecker. ;-)
Franz auf dem Weg zur Landing.
BASE goes olympic..
Jojo auf dem Weg zum Anstoss. (Foto: Sascha Wawro)
Na ja, noch nicht ganz als olympische Disziplin. Aber am 08.05. war das Olympiastadion in Berlin Schauplatz der Dinge. Aus 37m ging es im 4er Simultan mit Direct-Bags in das mit 58 000 Menschen besetzte Olympiastadion. Anlass war das Spiel Hertha BSC gegen VFL Wolfsburg. Gesprungen wurde Sekunden vor dem Anpfiff als Showhöhepunkt und zum Anheizen der Fans auf beiden Seiten. Damit setzen wir ein weiteres Objekt auf unsere Liste der coolen Sprungplätze.
Neuer Weltrekord aufgestellt!
Am 31.01.2005 haben 10 Springer des VDO einen neuen Indoor-Simultan-Weltrekord aufgestellt. Ort des Geschehens: das Tropical Island Resort bei Berlin. In der ehemaligen Cargolifter-Halle konnten 10 Springer gleichzeitig aus ca. 100 Metern Höhe ihr Können unter Beweis stellen. Lohn: ein neuer Weltrekord in dieser Disziplin. Dank des überragenden Einsatzes von Mahle und Jojo war dieser Rekordsprung sowohl für die anwesenden Teilnehmer, als auch für die Eigentümer ein sensationeller Erfolg. Besonderer Dank hier an Mr. Colin Au als Betreiber und Investor, wie auch an Doreen Jung für die Genehmigung und die freundliche Beherbergung in der größten freitragenden Halle der Welt. Im Anschluss an den 10er Rekord wurde dann noch schnell ein 20er Weltrekord in der Disziplin Reihenabsprung durchgeführt.
Hintere Reihe: Patty, Jojo, Hajo, Hannes, Helmut, Ulli Vordere Reihe: Martin, Ulli, Totti und Chefplaner Mahle
Der geglückte 10er kurz nach dem Sprung. Die Dimensionen dieser Halle sind unbeschreiblich!
Shanghai
Hannes war beim sensationellen Sprung vom Jinmao Tower dabei. Unser vielreisender Aussendienstler in Sachen Go for Low war bei diesem Event vorne mit dabei.
Jinmao Tower

Weitere Weltrekorde!!
Totti war am 03.07. beim neuen BASE-Rekord in Moskau mit dabei. 30 Springer zur gleichen Zeit vom Ostankino-Tower, das bedeutet einen neuen Massenabsprungrekord. Gratulation!
Noch einer... (inzwischen überholt) ;-)
Ulli, Mahle, Toby, Ecky, Patty und Hannes haben am 12.06. 2004 vor rund 35000 Zuschauern einen 6er-Indoor-Simultansprung absolviert. Vier Springer waren dabei aus 48 Metern, zwei aus 43 Metern zur gleichen Zeit in die Gelsenkirchener Schalke-Arena gesprungen. Dies war weltweit der größte zahlenmäßige Indoorsprung und damit natürlich auch ein deutscher Rekord. Der Sprung fand anlässlich des Finales der NFL Europe statt.
Ulli im Tiefflug in Italien
Totti am Eiger
|